ParsleyBags

Maßschneiderei für Fahrradtaschen

Monat: April, 2012

PB zu Gast bei TotemBikes auf der EHBE

Am 31. März und 01. April hat in Schwäbisch Gmünd zum dritten Mal die European Handmade Bicycle Exhibition stattgefunden. Patrick von TotemBikes war so freundlich, einige unserer Taschen als „Zusatzdeko“ an seinem Stand zu präsentieren. Da wir selbst nicht an der Messe teilnehmen konnten, danken wir Patrick und Claudia herzlich für Fotos und Beratung!

Unser PB-Wegbegleiter hat an einem Norwid Unterschlupf gefunden und reges Interesse bei den Besuchern geweckt.

Ein Prototyp entsteht…

Schon seit geraumer Zeit stand die Idee für eine Rahmentasche für Stadtfahrer im Raum. Ende des letzten Monats haben wir einen Prototyp entwickelt, anhand dessen wir euch den Entstehungsprozess einer ParsleyBag vorstellen wollen.

Krause Gedanken

Auch beim Herstellen maßgefertigter Fahrradtaschen fallen mitunter zeitraubende Routinearbeiten an. Gerade diese etwas monotonen Tätigkeiten wecken jedoch unsere Kreativität in Bezug auf neue Taschenmodelle. Aus den anfangs krausen Ideen, die wir uns während der Arbeit gegenseitig erläutern, entsteht oft ein Prototyp für eine Fahrradtasche.

Wilde Skizzen

Ob am Mittagstisch, beim Nähen oder Tüfteln, immer ist ein Notizbuch dabei. Die besprochenen Gedanken bringen wir dann erstmals mittels Skizzen zu Papier. Meistens werden hier schon Proportionen und Ausstattungsmerkmale der Tasche festgehalten.

Schneller Schnitt

Ein praxisgerechter Schnitt, klare Linien, gute Handhabung und eine einfache Montage bzw. Demontage der Tasche sind uns wichtig. Alle diese Eigenschaften müssen nun in Einklang gebracht werden. Was trivial klingen mag, ist gleichzeitig auch die größte Herausforderung. Bei der Schnittentwicklung beginnen wir mit einem schlichten Korpus, um die Größe und Form erstmals in Stoff umzusetzen.

Der erste Schnitt wird genäht und am Fahrrad probiert. Die ersten Schnittverbesserungen werden markiert oder abgesteckt, wenn es das Material erlaubt. An so manchen komplexen Stellen kommt durchaus auch ein schwarzer Edding zum Einsatz, der uns hilft, Befestigungsoptionen zu dokumentieren.  Der Korpus wird wieder aufgetrennt, optimiert, erneut genäht und am Rad angepasst. Es folgt ein neuer Zuschnitt, inklusive der ersten Änderungen.

Diesen Vorgang wiederholen wir so oft, bis wir einen Schnitt mit den gewünschten Eigenschaften erarbeitet haben.

…die Testphase beginnt

Jetzt muss die neue Tasche – in diesem Fall eine schlichte und (wie wir finden) schicke Rahmentasche – nur noch auf Alltagstauglichkeit getestet werden. Das fahrbare Exemplar geht nun in die Hände unseres Freundes Christian, Testfahrer der ersten Stunde. Angeregt durch seine Rückmeldung zu Form, Handhabung, Befestigungsoptionen und  Innenausstattung wird der Prototyp erneut überarbeitet und verbessert, bis er seine endgültige Form gefunden hat.